Ist Innovation ohne Fiktion möglich? [Gewinnspiel - Preise von Elbenwald]

Ist Innovation ohne Fiktion möglich? [Gewinnspiel - Preise von Elbenwald]

Was glaubt ihr? Würden wir virtuelle Welten erkunden wollen, wenn es nicht zuvor in irgend einer Fiktion - also in etlichen Filmen und Büchern - dargestellt worden wäre? Hätten wir Handys und später Smartphones gehabt, wenn es keine Tricorder in Star Trek gegeben hätte? Möglich. Aber wie ich finde, eher unwahrscheinlich.

Die Fiktion weckt in uns Bedürfnisse und Sehnsüchte Dinge, die es (noch) nicht gibt selbst zu besitzen und wie im Film oder Buch auch zu nutzen. Sie dient auch zur Inspiration für Erfindungen und Innovationen und kann unsere Lebensweise und Lebensphilosophie nachhaltig beeinflussen.

Viele halten fiktionale Werke für Zeitverschwendung oder schlicht Blödsinn, weil sie nichts mit der Realität zu tun hätten. Diese Leute tun mir leid. Sie erkennen nicht den Wert, der hinter den Ideen und Visionen der Autoren steckt. Denn diese Autoren sehen die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel und lassen uns Konsumenten daran teilhaben. Das ist nicht nur ein fantastisches Geschenk, es beflügelt unseren Geist und erweitert unseren Horizont, wenn wir uns darauf einlassen, wodurch wieder neue Ideen und Visionen entstehen können.

Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass wahrhaftiger wissenschaftlicher Fortschritt zwar ohne Fiktion möglich ist, aber vermutlich nur sehr schwer. Denn die reine, rationale Wissenschaft ist Konventionen und Gesetzmäßigkeiten unterworfen, ein Gefängnis für Ideen und Visionen, aus dem nur schwer auszubrechen ist. Fiktion hat diese Beschränkungen nicht. Der Fiktion ist es egal ob es sowas wie Naturgesetze gibt, sie bricht mit Konventionen, dringt in Bereiche vor, an die die Wissenschaft noch gar nicht zu denken wagte. Und damit entwickelt die Fiktion Ideen und Visionen, die in Wissenschaftlern den Ehrgeiz weckt, diese zu erforschen und auf Machbarkeit zu prüfen. Und wenn wir uns umdrehen und in die Vergangenheit blicken, hat dieses Vorgehen uns schon so manche interessante Errungenschaft beschert.

Nur mal ein paar Beispiele:

Ein uns allen bekannter Konzern, nämlich Google, geht genau nach diesem Prinzip vor und wie wir alle wissen, sehr erfolgreich. Eine Prämisse des Konzerns ist es nämlich, die Welt nicht nur um 10%, wie alle anderen, sondern gleich um das 10fache zu „verbessern“ (1) oder sagen wir mal wertfrei – zu verändern. Die Mitarbeiter sind angehalten, immer an den scheinbar unmöglichen Zielen festzuhalten und so lange an einer Lösung zu arbeiten, bis es eben doch möglich wird. Google nennt das „Moonshots“ und greift also sprichwörtlich nach den Sternen, oder wortwörtlich ausgedrückt nach dem Mond. Google geht also nicht wie rational denkende Wissenschaftler an ein Problem ran, sondern so wie es ein Science-Fiction Autor täte. Alles was wir zu wissen glauben, werfen wir über Bord und denken uns einfach aus, was es bräuchte, um das Problem zu lösen, ungeachtet der vorherrschenden Konventionen. Und nur so ist wahrer Fortschritt meiner Meinung nach möglich. Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass ich gut heiße was Google tut oder wofür der Konzern steht. Ich finde aber auch nicht alles aus Prinzip schlecht, nur weil Google dran steht. Seine Herangehensweise bei eben jenen Problemlösungen beeindruckt mich und sollte uns vielleicht in mancherlei Hinsicht ein Beispiel sein.

´Mit Brainstorming zur Innovation

Aber Fiktion ist ja nicht nur Science-Fiction und beeinflusst uns natürlich nicht nur in technischen, wissenschaftlichen Innovationen. Sie kann auch unseren Geist beflügeln und dabei neben der rationalen auch die emotionale Ebene unseres Daseins auf ein höheres Level befördern. Nehmen wir nur als Beispiel George Lucas‘ Werk „Star Wars“ (gut zufällig auch Science-Fiction, aber ein Fantasy-Science-Fiction-Märchen…). Dieses Franchise hat mehrere Generationen begeistert und auch in der Denkweise und Lebensphilosophie geprägt. So sehr, dass sogar eine Art Religion gegründet wurde, die auf den im Film gezeigten Grundsätzen fußt: Der Jediismus (2). Kein anderes Werk hat bisher ähnliches vollbracht, wenn wir mal Scientology als Negativbeispiel außenvor lassen. Man kann sich jetzt natürlich darüber erheben und das als Blödsinn abtun, aber mal ehrlich, kann ein Mensch sowas wahrhaft sagen? Wer kann auf Grundlage fundiertem Wissen zweifelsfrei entscheiden, dass diese oder jene Religion besser oder schlechter ist? Dass diese oder jene Religion näher an der Wahrheit ist? Wie sollen wir Menschen das wissen? Und jeder der behauptet das beurteilen zu können, leidet meiner Meinung nach an einer Krankheit, die bereits den alten Griechen bekannt war: Die Hybris. Gut, man kann als Mensch natürlich mit dem uns gegebenem Menschenverstand beurteilen, ob eine sogenannte Religion gutes oder schlechtes im Sinn hat. Will sie zerstören oder erschaffen? Will sie ihre Mitglieder kontrollieren und unterjochen oder ihren freien Willen fördern und ihnen einfach nur Richtungen und Wege aufzeigen, wie sie ihre Probleme lösen könnten, die sie dann aber selbst gehen müssen, sollten sie sich für eben jene entscheiden? Also kurz gesagt: So lange eine Religion niemandem schadet – weder den Anhängern noch denen, die nicht an dasselbe glauben – ist nichts dagegen zu sagen, wie ich finde.

Auch J.K. Rowling hat mit ihrer Fantasy-Buchreihe Harry Potter mindestens eine Generation, meiner Meinung nach, positiv beeinflusst. Einmal zeigt sie, dass Gleichberechtigung wichtig ist und man niemanden aufgrund seiner Herkunft ausgrenzen sollte und dass niemand besser oder schlechter ist, aufgrund seiner Herkunft. Zum anderen hat sie in einer Zeit von Smartphones, Tablets, PCs und Spielekonsolen die Kinder wieder an ein fast vergessenes Medium herangeführt: Das Buch. Ja genau, dieses kantige Ding aus Papier, das keine Gesten kennt – weder mit einem noch mit mehreren Fingern - und nicht auf Knopfdruck von selbst spricht, ja das sogar gar keine Knöpfe hat! Ich erinnere mich noch mit Freuden an Nachrichtenbeiträge, die zeigten, dass Kinder und Erwachsene zu Tausenden vor den Buchläden campierten (3), nur weil sie nicht verpassen wollten, dass ein neuer Band der Buchreihe rauskam. Manche deutschsprachige Kids lernten sogar mit Harry Potter Englisch, weil sie nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollten. Das Buch wurde auch in sehr viele abgedrehte Sprachen übersetzt (insgesamt 65), um u.a. Kindern das Erlernen dieser Sprachen zu erleichtern, darunter z.B. auch Walisisch, Latein oder Altgriechisch. Eine geniale Idee, wie ich finde!

Weitere Beispiele, wie Harry Potter unsere Gesellschaft beeinflusst hat, findet ihr in dem Artikel "20 Jahre deutsche Übersetzung - Was hat Harry Potter jemals für uns getan?".

Quellen:

Harry Potter Gewinnspiel

Weil auch Elbenwald diese Überzeugung mit mir teilt, dass Harry Potter einen großen und positiven Einfluss auf die Gesellschaft hatte und noch immer hat, gibt es auch in dem heutigen Beitrag etwas von Harry Potter, gesponsert von Elbenwald, für euch zu gewinnen.

  • 1x eine Harry Potter Flauschdecke mit dem Motiv „Die Karte des Rumtreibers“
  • 1x ein Harry Potter Turnbeutel

Harry Potter Flauschdecke Karte des Rumtreibers - Elbenwald Harry Potter Turnbeutel Hogwarts Express - Elbenwald

© Elbenwald

Gewinnspielteilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr diesmal nichts weiter tun, als einen Kommentar dazulassen. Mitmachen kann dieses Mal wirklich jeder. Es ist nicht auf Blogger beschränkt. Am Ende entscheidet dann alleine der Zufall wer gewinnt.

Natürlich müsst ihr an Gewinnspielen rein rechtlich gesehen teilnehmen dürfen. In diesem Fall solltet ihr mindestens 14 Jahre alt sein. Solltet ihr unter 18 Jahre alt sein, fragt bitte eure Eltern, ob es ok ist, dass ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmt. Ich gehe davon aus, dass dies erfolgt ist, wenn ihr teilnehmt. Eine gültige E-Mail-Adresse solltet ihr auch angeben, da ich diese benötige, um euch im Falle eines Gewinns anzuschreiben und euch nach eurer Postanschrift zu fragen, damit ich euch den Preis auch zuschicken kann. Ich behalte mir das Recht vor, jeder Zeit die Teilnahmebedingungen anzupassen, versuche es aber zu vermeiden.

Teilnahmeschluss ist der 28.04.2019

Meine erste Blogparade: Einfluss der Fiktion auf den Einzelnen

In meiner Blogparade habe ich die Frage gestellt „Welche fiktionalen Werke haben Dich und Dein Leben am meisten geprägt und warum?“. Diese Frage haben 10 Blogger mit wirklich tollen Beiträgen beantwortet. Jeder auf seine Weise, jeder aus seinem persönlichen Blickwinkel und jeder hat andere Einflüsse genannt. Doch Harry Potter war wohl auch unter diesen Bloggern das einflussreichste Werk, wenn man die genannten Werke der einzelnen Beiträge mal zählen und gegenüberstellen würde.

Das kann natürlich eine Positivauslese sein, da der Hauptpreis der Blogparade von Elbenwald gesponsert wurde. Aber es zeigt trotzdem, wie sehr das Werk - oder diese Fiktion - die Massen begeisterte.

Ich möchte euch nun im Einzelnen die 10 Teilnehmer-Beiträge vorstellen und im Anschluss die 4 Gewinner bekanntgeben, die im August drei der nerdigsten und fantastischsten Tage des Jahres erleben dürfen – auf dem Elbenwald Festival. Von mir schon mal ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer. Es war mir ein großes Vergnügen euch durch eure Beiträge kennenzulernen. Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben!

Hier nun die Teilnehmer-Beiträge in chronologischer Reihenfolge:

  1. Wie Harry Potter mein Leben prägte“ von Kevin R.
    https://blog.daydreamer-kev.de/2019/02/nerderlei.html
    (Gewinner eines T-Shirts)
  2. „Wie ein Film mein Leben veränderte“ von Rene
    https://renesnerdcave.home.blog/2019/02/11/wie-ein-film-mein-leben-veraenderte/
    (Gewinner eines T-Shirts)
  3. „Im Kreis“ #Blogparade //2052 von „Anne Nühm“
    https://breakpt.wordpress.com/2019/02/16/im-kreis-blogparade-artist2be42-2052/
    (leider keine Gewinnspielteilnahme)
  4. „[Blogparade] Einfluss der Fiktion“ von Frank
    https://buechernarr.org/2019/02/16/blogparade-einfluss-der-fiktion/
    (Gewinner eines T-Shirts)
  5. „Welche fiktionalen Werke haben Dich und Dein Leben am meisten geprägt und warum?“ von Donna
    https://donnaswelt.wordpress.com/2019/02/22/welche-fiktionalen-werke-haben-dich-und-dein-leben-am-meisten-gepraegt-und-warum/
    (leider keine Gewinnspielteilnahme)
  6. „Was die Fantasien Anderer für mich getan haben“ von Alexander
    https://rechnungswesenlehrer.de/was-die-fantasien-anderer-fuer-mich-getan-haben/
  7. „Blogparade: Welche fiktionalen Werke haben Dich und Dein Leben am meisten geprägt und warum?“ von Mondhase
    https://lilyofthealley.blogspot.com/2019/03/blogparade-welche-fiktionalen-werke.html
  8. „Wie Dragonball und Son Goku mein Leben veränderten“ von Kevin M.
    https://www.produktivitaetszone.de/dragonball-motivation/
  9. „Der Einfluss von Harry Potter auf mein Leben“ von Julian
    https://www.julians-blog.net/filme/der-einfluss-von-harry-potter-auf-mein-leben
  10. „Diese 4 Werke haben mein Leben verändert“ von Basti
    https://www.campfire-stories.de/blog/blogparade-diese-werke-veraenderten-mein-leben/

Nerderlei Blogparade 'Einfluss der Fiktion auf den Einzelnen' - Die Gewinner

Die Gewinner der Blogparade

Wie in meiner Blogparade erwähnt, konnte ich einem einzigen Blogger, bei dem ich fand, dass er den besten Beitrag beigesteuert hat, direkt einen der begehrten Preise vergeben. Für 3 weitere entschied das Los, oder besser gesagt der Zufall. Mir fiel es aber wirklich sehr, sehr schwer, den besten Beitrag zu ermitteln. Es waren einfach so viele gute dabei. Besonders schwer fiel mir die Entscheidung zwischen Renes und Bastis Beiträgen. Beide schauten in ihren Beiträgen über den Tellerrand hinaus, hinterfragten das Thema und stellten philosophische Fragen. Aber ich musste mich für einen entscheiden. Und die Entscheidung fiel auf:

Basti – Campfire Stories:
https://www.campfire-stories.de/blog/blogparade-diese-werke-veraenderten-mein-leben/

Herzlichen Glückwunsch!

Für die Ziehung der 3 weiteren Gewinner habe ich mir eine Excel-Tabelle erstellt, mit einer Formel die eine Zahl nach dem Zufallsprinzip ausgibt. Ich bin eben ein Nerd, da werden keine schnöden Zettel beschrieben und in einen Topf geworfen und gezogen – nö, da werden Bits und Bytes bemüht… *räusper*

Hier das Ergebnis dieser Excel-Tabelle:

Die Excel Tabelle, in der die Gewinnziehung genau erklärt wird, könnt ihr euch hier herunterladen. Ich hoffe, dass ich dadurch die Ziehung so transparent wie möglich gestalte.

Die Formel für die Gewinnziehung stammt von:
https://www.tabellenexperte.de/den-zufall-in-excel-kreativ-nutzen/

Den Gewinnern wünsche ich viel Spaß auf dem Elbenwald Festival!

Elbenwald Festival 2019

Allen anderen Teilnehmern, die leider nun nicht den Hauptpreis gewonnen haben möchte ich ein ganz besonderes Dankeschön aussprechen, denn auch eure Beiträge waren richtig gut! Vielen, lieben Dank für die Einblicke in eure persönlichen Einflüsse. Seid nicht traurig, es kann eben nicht jeder gewinnen. Aber ich wünsche euch noch viel Erfolg mit euren Blogs und hoffe, dass ihr durch diese Parade noch weitere Leser ansprechen und von euch und eurem Schreibtalent überzeugen konntet. Macht bitte weiter so! Ihr seid spitze!

Wenn ihr nun auch zum Festival kommen und vielleicht die Gewinner dort persönlich kennenlernen wollt (vllt. trefft ihr euch ja da?!)  - könnt ihr euch gerne eine der begehrten Karten bei Elbenwald kaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Ich wünsche euch allen fantastische Tage auf dem Elbenwald Festival!

 

Bildnachweise:

4 Comments

Kommentare

Hallo Anne,

mir hat es Spaß gemacht, an der Blogparade teilzunehmen und ich werde das Thema als "Reihe" fortsetzen und auch noch auf andere "Welten" eingehen, aber J. K. Rowling hatte bei mir mit Ihrer Harry Potter Welt den wirklich größten Einfluss, der sich fast durch mein komplettes Leben zieht.
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Deshalb mache ich auch gern beim neuen Gewinnspiel mitmachen; es gibt ja schließlich Harry Potter Merch :)

Liebe Grüße

Julian

Hallo,
schade, dass ich zu spät gemerkt habe, dass in meinem Beitrag och etwas fehle zur Gewinnspielteilnahme. Aber der Gewinnerbeitrag hat es auch wirklich verdient :)

Hm, Harry Potter wäre auch so ein Werk gewesen, welches mich geprägt hat. Obwohl ich beim lesen des ertsen Buches schon aus der Schule raus war, hätte ich mich doch ins Haus Griyfindor gewünscht (ja, das ist eigentlich langweilig, weil es nunmal das meist erwähnte Haus ist).

LG Donna

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Autorin dieses Blogs

Nerderlei Autorin Anne
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Anne

Seit 1984 ist Anne ein Vollblut-Nerd und seit 2017 Autorin des Blogs Nerderlei. Sie schreibt über Filme, Videospiele, Comics und Romane der Genres Science-Fiction, Cyberpunk und Fantasy, aber auch über Technikneuheiten (z.B. künstliche Intelligenz oder Virtual Reality) und Merchandising-Artikel. Dazu gibt es jeweils Reviews, Blogbeiträge bzw. Meinungsartikel und News. Besonders im Fokus werden dabei u.a. folgende Marken stehen: Disney, Star Wars, Star Trek, Marvel, DC. Weitere Informationen zum Blog oder zum Nerderlei-Werdegang der Autorin findest du hier.

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